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RheinLand Holding AG legt Geschäftsbericht für 2013 vor

Die RheinLand Holding AG hat den Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2013 vorgelegt. Demnach verzeichneten die Gesellschaften der RheinLand Versicherungsgruppe Beitragseinnahmen in Höhe von 512,6 Mio. Euro (Vorjahr: 669,5 Mio. Euro).

Der Konzernüberschuss vor Steuern belief sich auf 23,2 Mio. Euro und knüpft an das hohe Niveau der Vorjahre an. Der Konzernüberschuss nach Steuern betrug 12,7 Mio. Euro. Die Summe der Kapitalanlagen stieg leicht auf 1,48 Mrd. Euro, das Konzerneigenkapital erhöhte sich erneut und stieg im Geschäftsjahr auf 151,7 Mio. Euro. Zwischen 2011 und 2013 gab es damit einen Eigenkapitalzuwachs um 26,7 Mio. Euro.

Der nochmalige Rückgang des Beitragsvolumens im Geschäftsjahr 2013 lag darin begründet, dass ein Kooperationspartner im Bereich Restkreditversicherungen das Erstversicherungsgeschäft selbst übernommen hatte und die RheinLand-Gruppe seither im Wesentlichen nur noch als Provider und Rückversicherer an diesem Geschäft beteiligt ist. Dieser bereits 2012 begonnene Übergang wurde 2013 weitgehend abgeschlossen.

Ein Blick auf die Vertriebswege: Die Positionierung der RheinLand-Gruppe im Markt als innovativer Versicherer konnte im zurückliegenden Jahr durch die viel beachtete Pro-duktneuheit „Startklar – die Kfz-Versicherung für Fahranfänger“ ausgebaut werden. Sie erweist sich als Türöffner und bietet gute Ansatzpunkte, den Marktanteil bei jüngeren Zielgruppen zu vergrößern. Kräftiges Wachstum verzeichnete der Maklerversicherer Rhion: Das Beitragsaufkommen stieg von 51,8 Mio. Euro in 2012 auf 70,3 Mio Euro im Berichtsjahr, wobei sich hierin auch die Kooperation mit einem der führenden deut-schen Assekuradeure positiv widerspiegelt. Credit Life International, die für den Ver-triebsweg Bancassurance steht, konnte 2013 im deutschen Markt einen bedeutenden Kunden hinzugewinnen; auch in den Niederlanden gelang es, den Marktanteil zu vergrößern.

Von den wetterbedingten Rekordschäden, die die Schaden- und Unfallversicherer 2013 sehr belastet haben, wurde die RheinLand-Gruppe nicht so stark betroffen wie die Wettbewerber. Insgesamt hatte die Gruppe im zurückliegenden Jahr rund 8 Mio. Euro Elementar- und Wetterschäden zu verzeichnen. Auch in der Kraftfahrt-Versicherung verlief die Schadenentwicklung etwas günstiger als im Markt. Der Kfz-Tarif mit Werkstattbindung erwies sich bei der Schadenregulierung erneut als kostensenkend.

Eine organisatorische Herausforderung stellte im Berichtsjahr die Vorbereitung des Um-zugs von rund 80 Mitarbeitern von Venlo nach Neuss in die Konzernzentrale dar, der Anfang 2014 stattfand. Gleichzeitig erfolgte mit der Verschlankung der Konzernstruktur auch die Konzentration auf einen Hauptstandort.

Im Geschäftsjahr 2013 betrug die Zahl der festangestellten Mitarbeiter der RheinLand-Gruppe 832, davon waren 45 junge Menschen in Ausbildung. Die Stärke der RheinLand als ausbildendes Unternehmen wurde durch die IHK Mittlerer Niederrhein erneut mit der Auszeichnung „Bester Ausbildungsbetrieb“ gewürdigt.

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